Kein Angriff bleibt unbeantwortet!!!!!!!

Fronttranspi

Am heutigen Samstag den 6.2.2010 fand in Salzwedel ein Spontandemonstration, als Antwort auf den Angriff von Neonazis auf eine Infoveranstaltung im Autonomen Zentrum Salzwedel, statt. Knapp 100 Menschen beteiligten sich an der Demo, welche lautstark und gutgelaunt dennoch entschlossen durch die Salzwedler Altstadt führte. Auf der Route wurden Handzettel an die anwesenden Bürger verteilt um auf den Hintergrund der Demonstration aufmerksam zu machen. Ebenfalls wurden Aufrufe zur Blockade des Naziaufmarsches in dresden verteilt. Während der zwei Zwischenkundgebungen wurden weitere Hintergründe zur Tat und den vermutlichen Tätern an den Mench gebracht.
Trotz der nichtöffentlichen Mobilisierung waren sowohl Polizei als auch Nazis anwesend. Letztere verschwanden nach kurzer Gaffzeit wieder.
Alles in allem war es eine recht gelungene Aktion welche jedoch den täglichen Kampf gegen Neonazis nicht ersetzen kann.
Deshalb immer und zu jeder Zeit Nazis angreifen und bekämfen da wo mensch sie trifft

Überfall auf das Autonome Zentrum Salzwedel

Am Abend des 02.Februar 2010 führte die Antifaschistische Aktion Salzwedel [AAS] eine Informationsveranstaltung im Autonomen Zentrum in Salzwedel durch. Diese befasste sich mit der Mobilisierung zu den Gegenprotesten zu Europas größtem Naziaufmarsch am 13.02.2010 in Dresden.
Bereits im Vorfeld der Veranstaltung verschafften sich rund 10 vermummte Neonazis Zutritt zum Haus und versuchten die Veranstaltung gewaltsam zu stören. Dabei verletzten sie zwei sich zu der Zeit im Haus befindlichen Personen u.a. durch Faustschläge. Die Anwesenden wurden bedroht und aufgefordert, die Veranstaltung abzusagen. Anschließend zerstörten sie mutwillig einen Großteil des Inventars. Zuerst zerstörten sie die Eingangstür eines Infoladens, ehe sie diesen ebenfalls verwüsteten. Dabei wurden Einrichtung und Auslagen zerstört sowie eine Tür und eine Fensterscheibe zerschlagen. Sogar ein Feuerlöscher flog durch das Haus.
Kurz vor dem Eintreffen der Polizei verschwanden die Neonazis aus dem Haus und in unbekannte Richtung.

Wir gehen davon aus, dass es sich bei den Angreifern um Neonazis aus dem Umfeld der sogenannten „Freien Nationalisten Altmark West“ handelt. Einer Gruppe, die bereits seit Jahren immer wieder durch rechts motivierte Straftaten auffällt.

Nichts desto trotz konnte die Veranstaltung im Anschluss ungehindert mit vielen interessierten Zuhörern stattfinden.
Gerade die Tatsache, dass Neonazis Mobilisierungsveranstaltungen gewaltsam stören, um ihre politischen Gegner einzuschüchtern, zeigt uns, dass es umso wichtiger ist gegen rechte Umtriebe vorzugehen und Europas größten Naziaufmarsch am 13.02.2010 in Dresden zu verhindern.

„Einschüchtern lassen wir uns davon nicht, weder in Salzwedel noch in Dresden“ betont Charlotte Dirks, Pressesprechrin der [AAS].

Polizei setzt geschichtsrevisionistischen Naziaufmarsch mit aller Gewalt durch

Am 16.01.2010 jährte sich die Bomberdierung Magdeburgs im zweiten Weltkrieg durch die Alliierten zum 65sten male. Dies nutzen wieder mehre hundert Neo und Altnazis um die Geschicht zu verdrehen indem sie Täter zu Opfen werden liesen. Ein Bündnis aus „Freien Kräften“ und die „Initiative gegen das Vergessen“ meldete daher wie schon in den Jahren zuvor einen „Trauermarsch“ an welchem ca.850-900 Rechtsextreme teilnahmen. Die Stadt und ein breites Bündnis aus Gewerkschaften Parteien, Vereinen und Verbänden zeigte ihren Protest mit einer sogenannten Meile der Demokratie welche laut Medien und Veranstaltern bis zu 5000 Teilnehmer aufweisen konnte welche jedoch nur in Kuchen essen und Kaffee trinken bzw. den dargebotenden Programen frohnen ihren antifaschismus und ihr Verständnis von Demokratie zum Ausdruck brachten. Von Seiten der Antifa wurde unter dem Motto „NO PASARAN“ zu einer Gegendemonstration aufgerufen. an dieser beteiligten sich knapp 550 meist in schwarz gekleidete Menschen. Die Demo startete nach anfänglichen Problemen mit der Technik kurz vor 12.00 Uhr und ging immer begleitet von einem Bullenkessel vom Olvenstedterplatz über die Olvenstedterstraße zur Ernst Reuter Allee Richtung Bahnhof an welchem der demozug bis auf rufweite an die Nazis ,welche sich zu diesem Zeitpunkt gerade am Bahnhof sammelten, heran. Jedoch war nach ca. 2min. lautstarkem protestieren der Zwischenstop schon wieder vorbei. Auf höhe der Meile der Demokratie wurde die Demonstration aufgelöst und es wurde zu dezentralen Aktionen über gegangen welche jedoch durch unkoordiniertes Vorgehen und die Polizei recht unerfolgreich waren. Blockaden wie sie es zweimal versucht wurden räumte Teem Green sofort und mit aller härt ab dabei wurden laut Polizei 11 Personen in Gewahrsam genommen und sieben Anzeigen wegen Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung gestellt. Ebenso wurden 4 Polizisten durch das werfen von Feuerwerkskörpern leicht verletzt. Uns ist jedoch von 17 Ingewahrsammnehmungen bekannt und von unzähligen und meist unbegründeten Platzverweisen. Es wurden ebenfalls mehrere Person durch Schläge und Tritte verletzt ebenso wie einige bei der „unsanften“ Räumung der Blockade am Hasselbachplatz von Polizeifahrzeugen angefahren wurden.
Als kleiner Erfolg is zu bewerten das die Nazis über Nebenstraßen nur ihr Ziel den Buckauer Bahnhof erreichen konnten jedoch weitesgehen ungestört ihre menschverachtenden Lügen verbreiten konnten.

ALLE JAHRE WIEDER…

gardelegen2
…wollen die sogenannten“Freien Kräfte aus der Altmark“ ihre menschenverachtende Weltanschauung in einer Jahresenddemo präsentieren. Dies gilt mit aller Kraft zu verhindern. Also seit kreativ und versaut den Faschos den Tag.
Die Demo is für den 30.12.2009 um 13.00Uhr am Bahnhof in Gardelegen angemeldet jedoch noch nicht genehmigt womit aber zurechnen sein dürfte.
gardelegen



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